Der 2012 gegründete gemeinnützige Verein »Orte der Geschichte e.V.« hat sich 2018 das Ziel gesetzt, einen ehemaligen Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges in Strausberg zur außerschulischen Lern- und Bildungsstätte, einem Ort der Begegnung für Kunst- und Kulturschaffende sowie für historisch interessierte Personen - ganz nach dem Motto: »Kommunikation verbindet – Freundschaft vereint« - umzuwidmen.

In Form von unterschiedlichen Kunst-, Kultur- und Ausstellungsprojekten sollen dabei historische Vorgänge aufgegriffen und dem Publikum präsentiert werden. Dadurch möchten wir den Dialog zwischen den europäischen Staaten und den Kulturaustausch in Europa fördern. In einer ersten Phase wird dabei der knapp 200 Meter lange ehemalige Zugangstunnel zum Bunker zu einer unterirdischen Galerie umgestaltet, um danach schrittweise das gesamte unterirdische Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Eröffnungstermin für den »Galerietunnel« ist der Herbst 2019 vorgesehen. Dabei planen wir aktuell folgende drei Ausstellungsthemen:

• Der Kalte Krieg: Ursachen – Geschichte – Folgen
• »Voll der Osten«: Eine Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle
• 25 Jahre Abzug der Westgruppe der Truppen (WGT)

Der gemeinnützige Verein »Orte der Geschichte e. V.« ist vielfältig aktiv. Die Vereinsmitglieder organisieren nicht nur spannende Exkursionen und Führungen, planen Ausstellungen, erstellen und erweitern Datenbanken zu geschichtlichen Orten oder agieren als Herausgeber beziehungsweise Autoren der beiden Buchreihen »Orte der Geschichte« und »Geschichts- und Erinnerungsorte». Die Umwandlung des ehemaligen Postbunkers Strausberg hin zum Kulturbunker Strausberg stellt einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Vereins dar. Um die Arbeit des Vereins zu unterstützen, freuen wir uns über neue Mitglieder oder eine Spende.

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